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By Dr. F. Muhlert (auth.)

ISBN-10: 3662240882

ISBN-13: 9783662240885

ISBN-10: 3662262002

ISBN-13: 9783662262009

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Leistungsanalyse von Produktionssteuerungssystemen

Das Werk befaßt sich mit der quantitativen examine ausgewählter Systeme zur Produktionssteuerung. Für Steuerungssysteme, die nach dem Pull-Konzept funktionieren, werden neue Bewertungsansätze aus dem Bereich der Warteschlangentheorie entwickelt. Neue Ergebnisse werden hier insbesondere im Bezug auf verschiedene Abfertigungsstrategien geliefert.

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Gelber Niederschlag, löslich in verdünnten Säuren. CuCNz. Braunschwarzer Niederschlag. AgzCNz. Hochgelber Niederschlag, leicht löslich in verdünnter Salpetersäure, unlöslich in verdünntem Ammoniak. Das Cyanamid kann auch als Base fungieren. Bei Einleiten von trockenem Salzsäuregas in die ätherische Lösung entsteht die Verbindung CNzH z ' 2 HOl, ein in W/1sser leicht lösliches Pulver. Dicyandiamid, C~4H4' Wie wir oben sahen, entstehtesausCyanamid beim Erhitzen für sich oder mit Wasser bei Gegenwart von Alkalien.

Daß Ferrocyanalkalisalze beim Erhitzen unter Bildung von Cyanalkalien zerfallen, wurde schon (unter "Cyankalium") erwähnt. Es sind eine große Reihe einfacher unf gemischter Doppelsalze bekannt, von denen besonders die Ferriferrocyanide, d. h. die Ferrisalze der Ferrocyanwasserstoffsäure, die Berliner Blaus ein besonderes technisches Interesse beanspruchen. Daneben besitzen sie ein historisches, da es die zuerst bekannt gewordenen Cyanverbindungen sind. Das Berlinerblau wurde 1704 von Die8bach in Berlin zufällig entdeckt, als er Eisenvitriol mit fixem Alkali (Pottasche, kohlensaures Kali) versetzte, über welchem Tieröl destilliert war, welches also offenbar infolge der Einwirkung von kohlensaurem Kali auf stickstoffhaltige Verbindungen Cyankalium enthielt.

Kaliumsilbercyanid [(CN)~g]K und N atriumsilbercyanid, [(CN)2 Ag]Na sind beständige, in Wasser leicht, in Alkohol schwer lösliche Salze. welche durch Säuren unter Rückbildung von Cyansilber zerfallen: [(CN)~g]K + HNOa = CNAg + KNOa + HCN . Die diesen Doppelsalzen zugrunde liegende Silbercyanwasserstoffsäure konnte deswegen bisher nicht isoliert werden, doch erhielt Guillemard 1 ihren Äthylester Ag(CN)sC 2H s durch Zusammenschmelzen von Kaliumsilbercyanid mit ätherschwefelsaurem Kali (s. S. 23).

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